Die GPU Graphics Processing Unit

Das Herzstück eines Rechners ist die CPU (Central Processing Unit). Dieser Hauptprozessor übernimmt alle Aufgaben und ist somit das Gehirn des PCs. Das Rechenwerk übersetzt die eingegebenen Befehle in die Sprache der CPU. Das Steuerwerk koordiniert und führt die eingegangenen Befehle aus. Da der Hauptprozessor ist für die serielle Verarbeitung von Daten optimiert. Das heißt, er arbeitet seine Befehle nacheinander ab. Das nimmt natürlich Zeit in Anspruch.

Die heute auf den Markt kommenden Office Anwendungen und Spiele werden immer grafikintensiver und belasten zunehmend den Hauptprozessor mit ihren hohen Anforderungen. Das bremst die Systemleistung nicht nur aus, sondern reduziert sie enorm.

Damit das nicht passiert, braucht die CPU einen guten und hilfreichen Freund, der sich mit dem Berechnen der Grafik beschäftigt und sie enorm entlastet. Die GPU quasi die onboard Grafik.

Was ist eine GPU?

Das ist ein Grafikprozessor, der für die Wiedergabe und das schnelle Berechnen von Bildern, Videos und Grafiken zuständig ist. Diese Aufgabe hat im früheren Computerzeitalter die CPU selber durchgeführt. Mit dem Grafikchipsatz als helfende Hand steht dem Hauptprozessor wieder mehr Leistung für seine eigentliche Arbeit zur Verfügung.

Sie übernimmt das Berechnen von 2D und 3D Grafiken und der einzelnen Pixel. Das bedeutet, dass sie in kürzester Zeit Millionen von Pixel gleichzeitig berechnen muss und das in Sekundenschnelle.

Die GPU übernimmt gleichzeitig mehrere Aufgaben und benötigt dafür wesentlich mehr Recheneinheiten als die CPU. Das schnelle und effiziente Verarbeiten verdankt sie ihrer parallelen Architektur. Damit ist der Prozessor für die Grafik in der Lage viele Berechnungen nebeneinander auszuführen und entlastet den Hauptprozessor.

Kurz gesagt: Alles, was mit der Grafik zu tun hat gibt die CPU an seinen besten Freund der GPU ab.

Wo findet man den Prozessor für die Grafik?

Er steckt in Smartphones, Spielekonsolen und natürlich im Computer. Doch speziell für den PC gibt es verschiedene Ausführungen.

Welche Prozessorausführung im jeweiligen Rechner zu finden ist, hängt stark von den Wünschen und dem Geldbeutel des Nutzers ab. Der Grafikprozessor ist entweder direkt in der CPU untergebracht, als extra Chipsatz auf der Hauptplatine verbaut oder auf eine Steckkarte mit eigenem RAM-Speicher angebracht.

Die Variante, mit der integrierten Grafik direkt in der CPU wird auch IGP (Integrated Graphics Processor) genannt. Bei der Lösung auf dem Mainboard handelt sich meist um die Grafikkarte Onboard und die Steckkarte ist die Grafikkarte.

Vorteile

Computersysteme mit integrierten GPUs sind kostengünstig, weil sie keinen eigenen Speicher oder eine eigene Erweiterungskarte benötigen. Auch die Onboardkarte ist eine günstige Variante. Videospiele und Anwendungen, die dem PC keine große Leistung abverlangen werden gut ausgeführt.

Die separate Steckkarte allerdings ist schneller und effizienter. Je nach Preisklasse besitzt sie mehrere Prozessoren und eigenen RAM-Speicher. Hardcorespieler kommen um eine effiziente Grafikkarte zum Einstecken nicht herum. Grafikkarten bieten eine optimale Systemleistung und tolle Grafik.

Nachteile

Der integrierte und der Onboard Grafikchipsatz besitzen keinen eigenen Speicher. Sie nutzen den Arbeitsspeicher des Systems der dem Benutzer dann nicht mehr zur Verfügung steht. Einhergehend ist ein Leistungsverlust und schlechtere Grafik bei Hardcorespielen.

Die Grafikkarte kostet mehr und benötigt einen eigenen Steckplatz auf dem Mainboard.

Auf älteren PCs laufen Videos und Spiele der neueren Generation nicht flüssig und ruckeln. Das ist kein Grund den alten PC zu verschrotten und zu ersetzen. Wer nicht über das nötige Kleingeld verfügt, ist mit einem Aufrüstkit gut beraten.

Was enthält ein Aufrüstkit?

Das Kit enthält die wichtigsten Komponenten, die ein Computer benötigt. Die Teile des sind aufeinander abgestimmt und machen das Upgraden auch für den Laien zum Kinderspiel.

Es besteht aus Mainboard, Arbeitsspeicher und Prozessor. Für Gamer gibt es Kits mit separater Grafikkarte. Natürlich kosten sie auch entsprechend mehr.

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