Der Einsatz einer externen Grafikkarten

Die Grafikkarte im Computer sorgt dafür, dass die Grafikausgabe funktioniert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der CPU. Doch nicht alle beim Gerätekauf eingebauten Grafikkarten bieten ausreichend Leistung. Viele User greifen deshalb auf externe Grafikkarten zurück, um für ihr Gerät eine bessere Grafik zu bekommen und damit eine Leistungssteigerung des Computers zu bewirken. Dies geschieht meist in Form eines Aufrüstkits, in welchem die externen Karten mit der jeweiligen Hauptplatine verbunden werden.

Einbau mit Aufrüstkit

Obwohl der technische Fortschritt in Bezug auf Grafikkarten in den letzten Jahren immer weiter zunimmt, entspricht die Leistung dieser, nicht immer den aktuellen Stand. Vor allem veraltete Computer und Laptops besitzen oft eine Grafikkarte, welche über zu wenig Leistung verfügt, aber einen noch gut funktionierenden Prozessor. Um das Gerät nicht komplett ersetzen zu müssen, bietet sich deshalb die Verwendung einer externen Grafikkarte an. Die externe Grafikkarte wird hierbei direkt an der Hauptplatine des Gerätes angeschlossen. Meist ist die gesonderte Karte mit einem Aufrüstkit erhältlich. Viele Hersteller bieten inzwischen externe Grafikkarten an. Diese besitzen nicht nur unterschiedlich hohe bzw. niedrige Preise, sondern auch Leistung.

Spezieller Einbau erforderlich

Eine externe Grafikkarte kommt meist bei einem Laptop zum Einsatz, da der Einbau einer normalen Grafikkarte beim Standcomputer deutlich leichter ist. Jedoch ermöglicht nicht jeder Laptop den Einbau bzw. Einsatz einer externen Grafikkarte. Dies beruht auf der Tatsache, dass viele Notebooks über weniger Schnittstellen als ein herkömmlicher Computer verfügen. Die Verbindung von externen Grafikkarten kann hierbei auf verschiedenen Arten geschehen. Am verbreitetsten ist der Anschluss über den ExpressCard-Slot. Allerdings verfügen neue Geräte immer seltener über diesen Slot, sodass die Verbindung vor allem für alte Laptops geeignet ist. Seltener ist eher die Verbindung über einen mPCle-Slot. Meist befindet sich der Slot auf der Unterseite des Notebooks, sodass die Verbindung meist nicht leicht bewältigbar ist. Als zurzeit schnellste Schnittstelle gilt Thunderbolt. Obwohl die Bandbreite sehr hoch ist, wird oft ein Adapter benötigt, um die externe Grafikkarte verwenden zu können.

Schnittstellen

Unterstützte Schnittstellen von diversen Herstellern:
-ExpressCard
-mPCIe
-Thunderbold
-USB 3.0

Ersatz für eingebaute Grafikkarte

Mit einer externen Grafikkarte kann die generelle Grafikleistung eines Notebooks angehoben werden. Vor allem Computerspiele stellen eine hohe Anforderung an die Grafikkarte, sodass alte Grafikkarten oft überfordert sind. Auch stellen sie eine Alternative zu einer kaputten Grafikkarte dar. Allerdings ist sie kein genereller Ersatz zu einer eingebauten Grafikkarte, da bei einer kaputten Karte oft das restliche Gerät auch bereits Fehler aufweist. Wird sie anstatt der bereits verbauten Grafikkarte verwendet, ersetzt sie deren Leistung im Wesentlichen. Ist die externe Grafikkarte aber leistungsschwächer als die eingebaute, wird sie nur Ersatz für die eingebaute, wenn diese defekt ist.

Eingebaute Grafikkarten mit immer besserer Leistung

Generell verfügen die Laptops der letzten Jahre eine sehr gute Grafikkarte, sodass der Einsatz einer externen Grafikkarte selten bis gar nicht erforderlich ist. Die Leistung der Grafikkarte sollte hierbei an die an den Laptop gestellte Leistung angepasst werden. Soll der Laptop beispielsweise als Gaming-Notebook oder für grafische Bearbeitung dienen, wird eine gute Grafikkarte zur Grundvoraussetzung. Ist das Gerät veraltet, sodass die Spielgrafik nicht mehr fließend läuft, wird ein Anschluss von externen Grafikarten empfehlenswert. Der Standardgebrauch von Notebooks hingegen erfordert eine normale Leistung bezüglich Grafikkarte, sodass hier der Anschluss von externen Grafikkarten nur dann notwendig wird, wenn das Gerät viele Jahre in Gebrauch ist. Möchte von Beginn an auf den Einsatz einer solchen Karte verzichtet werden, ist ein Kauf eines Laptops mit einer guten Grafikkarte empfehlenswert. Die jeweilige Leistung ist in der Gerätebeschreibung vorhanden. Auch Fachpersonal kann die tatsächliche Leistung dem Kunden im Zuge eines Beratungsgesprächs mitteilen. Da der Anschluss von externen Grafikkarten zudem eine heikle Angelegenheit darstellt, sollte dieser nur durch Fachkundige geschehen. Somit empfiehlt sich eine externe Grafikkarte nur, wenn das Gerät veraltet, dennoch noch leistungsstark ist und gänzlich allein die Grafikkarte Leistungseinbußen aufweist.

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